Über

Motion Bank ist ein auf vier Jahre (2010-2013) angelegtes Projekt der Forsythe Company, in dem die choreographische Praxis in einem breiten Kontext erforscht werden soll. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Erstellung digitaler Online-Partituren von Choreographien in Zusammenarbeit mit ausgewählten Gastchoreographen*, die anschließend in dem digitalen Archiv Motion Bank zugänglich gemacht werden sollen. Neben der Produktion dieser einzigartigen Online-Partituren sieht das Projekt die Entwicklung von auf deren praktische Anwendung bezogenen Lehrformaten vor. Beides wird gemeinsam mit zentral wichtigen Partnern mit entsprechender Expertise und Erfahrung durchgeführt.

Jeanine Durning in “As Holy Sites Go” von Deborah Hay. Foto: Jessica Schäfer

Die öffentlichen Veranstaltungen im Rahmen des Projekts Motion Bank werden vorrangig im Frankfurt LAB stattfinden. Geplant sind Aufführungen und Präsentationen der am Projekt beteiligten Gastchoreographen und Lecture-Veranstaltungen, die sich mit den diversen Aspekten befassen werden, die mit dem Erstellen choreographischer Partituren verbunden sind. Workshops und Residenzen, zu denen Wissenschaftler und Experten eingeladen werden, sollen Impulse für eine interdisziplinäre Forschung zu gemeinsamen Fragestellungen setzen, die sich auch aus der Tanzpraxis ergeben. In Arbeitsgruppen und über assoziierte Netzwerke wird ein intensiver Austausch über die Ergebnisse in verwandten Projekten stattfinden.

Das Pilotprojekt für Motion Bank ist das preisgekrönte Synchronous Objects for One Flat Thing, reproduced: ein gemeinsames Projekt von William Forsythe und dem Advanced Computing Center for the Arts und Design und dem Department of Dance der Universität Ohio.

* Die Gastchoreografen in den Jahren 2010-2013 werden Deborah Hay, Jonathan Burrows und Matteo Fargion, und Bebe Miller (Die erste Choreografin für das Projekt TWO).

Die Partner sind:

Für die Entwicklung digitaler Online-Partituren: the Advanced Computing Center for the Arts and Design and Department of Dance at The Ohio State University, Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, die Hochschule Darmstadt-University of applied sciences (h_da) und die Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach.

Für den Bereich Ausbildung und Workshops: die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und die Palucca Hochschule für Tanz Dresden.

Motion Bank wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, den kulturfonds frankfurtrheinmain und Frau Susanne Klatten.

Begleitet wird das Projekt durch Interdisziplinäre Workshops “Dance Engaging Science: Interdisciplinary Research Workshops”. Partner sind die Berlin School of Mind and Brain – Humboldt-Universität Berlin und das Max-Planck-Institut für Hirnforschung Frankfurt am Main. Unterstützt werden diese Workshops von der Volkswagen Stiftung.

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